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DE0006305006 630500 -   € -   €
 
 
 

DEUTZ vereinbart weiteren Stellenabbau


18.08.2009
aktiencheck.de

Köln (aktiencheck.de AG) - Der Motorenhersteller DEUTZ AG (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) kommt bei der eingeleiteten Restrukturierung weiter voran.

Wie der im MDAX notierte Konzern am Dienstag verkündete, wurde am Montag für den größten Standort Köln mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich vereinbart, nachdem DEUTZ Anfang Juli den weltweiten Abbau von 800 Stellen angekündigt hatte. Im Zuge der Vereinbarung sollen am Hauptsitz der DEUTZ AG in Köln und im nahegelegenen Komponentenwerk in Herschbach (Westerwald) rund 650 Stellen wegfallen. Abbaumaßnahmen für die weiteren Standorte befinden sich in Planung, ausgenommen hiervon sei nur das Stammpersonal am Standort Ulm, das aufgrund eines Standortsicherungsvertrags nicht von den Abbaumaßnahmen berührt werde.


Wie es weiter heißt, konnte bei den 650 abzubauenden Stellen bereits für mehr als 220 Arbeitsverhältnisse Lösungen ohne betriebsbedingte Kündigungen gefunden werden. Neben freiwilligen Austritten steht hier das Angebot des Unternehmens zur Sonderpensionierung im Vordergrund. Personal- und Finanzvorstand Dr. Margarete Haase: "Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 1.000 Stellen sozialverträglich abgebaut. Auch den erforderlichen weiteren Personalabbau wollen wir so annehmbar wie möglich gestalten. Deshalb verfolgen wir diese Maßnahmen konsequent weiter und erweitern sie nun durch die Zusammenarbeit mit einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft."

Mit dem Abschluss dieser Vereinbarung hat DEUTZ sein umfassendes Maßnahmenpaket "MOVE" nun vollständig eingeleitet und erwartet aus der Umsetzung der Sparmaßnahmen eine nachhaltige Absenkung der Fixkosten und damit einen deutlich niedrigeren Break-Even-Punkt. Für die mit den Abbaumaßnahmen verbundenen Einmalaufwendungen hat der Kölner Motorenhersteller mit rund 30 Mio. Euro bereits im zweiten Quartal Vorsorge getroffen.

Die Aktie von DEUTZ notiert aktuell mit einem Plus von 2,17 Prozent bei 3,30 Euro. (18.08.2009/ac/n/d)



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